Freitag, Mai 10, 2013

Was nutzt dem Autor die Anthologie?

Seit 4 Jahren schreibe ich nun schon. In all der Zeit kamen immer wieder Fragen auf, die auch an mich herangetragen wurden. Die wichtigste war: „Was nutzt es einem Autor in einer Anthologie vertreten zu sein?“

Im Allgemeinen sind Anthologien Sammelbände von unterschiedlichen Autoren und deren Gedichten bzw. Kurzgeschichten / Kurzromanen.

Man findet sie überall im Internet. Die Ausschreibungen der Verlage, locken mit interessanten Themen bei denen viele Autoren nicht widerstehen können. Andererseits, warum eine tolle Idee nur in eine Kurzgeschichte packen, um in einem Buch mit anderen Autoren veröffentlicht zu werden? Viele verfolgen klare Ziele und erarbeiten sich lieber einen vollständigen Roman, da sie den Sinn der Anthologie nicht nachvollziehen können.

Gerade für Jungautoren ist es eine große Chance sich einen Namen zu machen. Es ermutigt euch auf der Suche nach einem passablen Verlag und bestätigt euch in eurem Können, wenn ihr angenommen und veröffentlicht werdet.
Außer der Motivation bekommt der Autor auch die Möglichkeit mit unterschiedlichen Verlagen und Autoren zusammenzuarbeiten. Für Neulinge der erste Einblick in die Literaturwelt.
Darüber hinaus bietet die Anthologie eine gute Werbung von Seiten des Verlages. Der Name des Autors wird auf den Homepages vermerkt, bei Amazon und Co. eingetragen. Schafft man es also in mehrere Anthologien, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass man bei den Verlagen bessere Chancen für die eigenen Werke hat. Man kann auf die Erfahrungen zurückgreifen. Man lernt den Umgang mit kleineren Verträgen und kommt dem Traumberuf ein wenig näher.

 Was sollte man beachten?

Neben den normalen Dingen wie: Einhaltung der Richtlinien und Vorgaben der Verlage, Geistigem Diebstahl und Rechten Dritter, sollte man auch genau wissen wie man vorgeht. Nicht jeder Verlag wäre eine gute Wahl. Wie bereits in einem anderen Post erwähnt, sollte man sich in erster Linie von so genannten Druckkostenzuschussverlagen fernhalten. Am besten ihr wagt euch zuerst an einen kleinen, seriösen Verlag und schaut was passiert. Gebt in keinem Fall auf, denn allein der Gedanken an ein mögliches Freiexemplar, das eure Geschichte enthält, wird euer Herz schneller schlagen lassen.

Doch wo findet man Ausschreibungen?

Diese Frage ist leicht zu beantworten und enthält dennoch ihre Tücken. Ihr liebt Fantasy, Horror, Romance, S. F.? Gebt es als Suchbegriff ein und klickt euch durch die Internetwelt. Achtet auf die Beschreibungen und ob es ein Freiexemplar gibt oder nicht.

Habt ihr die passende Anthologie gefunden, versucht euer Glück und verfasst das Gedicht oder die Kurzgeschichte. Ich wünsche euch dabei viel Erfolg.
 
 
 
Hier einige Seiten, die euch auf dem Laufenden halten:
 
Leider ohne Vergabe eines Freiexemplares:

 

Kommentare:

  1. Ein sehr interessanter Beitrag meiner Meinung nach und ich muss sagen ich schreibe gerne bei Ausschreibungen mit, eine gute Infoquelle ist für mich BookRix. Außerdem macht es Spaß sich Herausforderungen zu stellen in dem man sich in einem neuen Genre versucht oder eben nach Vorgaben schreibt. Also ich finde es sehr Abwechslungsreich und auch Motivationsfördernd, da ich mich immer unglaublich freue wenn ich eine Zusage erhalte :)

    LG JuFax3

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  2. Dieser Beitrag spricht mir aus der Seele. Aus genau diesen Gründen habe ich auch mit dem Schreiben von Kurzgeschichten angefangen. Das war vor über einem Jahr und kürzlich erhielt ich die Zusage für meine dreizehnte Veröffentlichung. Ich liebe Kurzgeschichten und Anthologien und ich werde wohl nie aufhören an neuen Wettbewerben teilzunehmen.

    LG Isabelle

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