Leipziger Buchmesse 2016
Dieses Jahr
fand wieder die Leipziger Buchmesse im Zeitraum vom 17. März bis zum 20. März
statt und es war das erste Jahr, an dem ich alle 4 Tage vor Ort war und
genossen habe.
Donnerstag
begann unsere Anreise in den frühen Morgenstunden. Gegen 8 Uhr starteten wir in
Dresden und fuhren bis zum Hainer See, wo wir zu sechst eine kleine Segelschule
/ ein Haus gemietet hatten. Ich sage euch, der Blick auf den See war
überwältigend, genau wie das Haus an sich. Klein aber fein, mit einer
idyllischen Lage.
Nachdem wir unsere Sachen niedergelegt und alles für die
Messe zusammengepackt hatten, fuhren wir zum Pressebereich und starteten in
einen anstrengenden, aber durchaus interessanten Tag. Wie immer zog es mich
sofort in Halle 2, wo ich die meisten Kolleginnen und Freunde vermutete. Ich
wohnte einigen Lesungen bei, knuddelte mich durch die Blogger und Autorenszene
und besuchte Verlagsstände, um mich zu informieren.

Kurz darauf hatte ich das Glück in Halle 2 meine Kollegin von bookshouse, die liebe Gabriele Ketterl zu treffen, welche mich doch tatsächlich mit zu Werkzeugs nahm, damit wir in Ruhe über unsere Bücher und unseren Verlag reden konnten. Gabriele, wenn du das hier liest, du warst sozusagen mein Highlight der Messe. Entspannt mit jemandem wie dir reden zu können, tat einfach gut.
Außerdem lief ich bei Werkzeugs Kai Meyer über den Weg, was mich doch sehr gefreut hat. Die letzten Jahre war ich immer zu schüchtern gewesen, ihn anzusprechen, da er einer der Autoren ist, die furchtbar viel auf den Messen zu tun haben. Ich wollte ihn auf gut Deutsch, nicht nerven. Doch er nahm sich einen Augenblick, sprach sogar mit mir und selbst nach seiner ewig langen Autogrammstunde, wo er wirklich jedem Fan die Bücher bis zuletzt signierte, kann ich nur betonen, dass er ein unglaublich sympathischer Mensch ist und ich froh bin, ihn einmal persönlich getroffen zu haben. Danke Gabriele dafür. Der Tag endete mit einer kleinen Shoppingtour in der Manga Halle zusammen mit TanjaBern und ihrer zuckersüßen Cousine, die ich vorher durch Hendrik Lalk und dessen liebe Freundin, kennen gelernt habe. Ehrlich, wir müssen uns öfter treffen. Ihr seid eine tolle Autorengruppe <3
Der Samstag
startete chaotisch. Wir waren bereits erschöpft von den ersten beiden Tagen, es
war warm und wie jedes Jahr total überfüllt. Da kann man nix machen, außer sich
einfach in die Massen zu stürzen und zu hoffen, dass man da ankommt, wo man
auch hingelangen will. Ich hatte mir speziell für diesen Tag vorgenommen, einer
Freundin ihren größten Wunsch für die Messe zu erfüllen. Sie wollte unbedingt
Markus Heitz treffen. Da ich allerdings wusste, wie lange man bei ihm ansteht,
wenn er rezensiert, versuchte ich es erneut bei Werkzeugs. Mit Erfolg.
Durch
Zufall traf ich dort auf Gesa Schwartz, eine unglaublich talentierte Autorin
und ein wunderbarer Mensch – mein Vorbild. Ich konnte mit ihr locker reden,
holte mir Tipps und genoss die Zeit, während wir bei Werkzeugs auf Herrn Heitz
warteten, der leider zu spät und kurz vor seiner Lesung auftauchte.
Normalerweise hätte ich ihn seinen Kaffee trinken lassen, ohne ihn wegen eines
Fotos und den Autogrammen zu stören. Doch meine Freundin war schon recht
enttäuscht und hatte Angst, dass er gar nicht mehr auftauchen würde, sodass ich
ihn einfach ansprach. Sorry dafür lieber Markus und noch ein ganz liebes
Dankeschön, das du dir in den wenigen Minuten vor deiner Lesung, die Zeit
genommen hast. Ich weiß, dass das keine Selbstverständlichkeit war.
Ich lauschte
später seiner Lesung, die natürlich von Fans belagert wurde. Ich bin wirklich
schlecht im Zählen, also sage ich einfach: es waren verdammt viele, wie es sich
für eine Lesung von Markus Heitz gehört.
Ich blieb den Rest des Tages in Halle 2 bei Werkzeugs, besuchte zwischendurch lediglich mal den Drachenmond Verlag um Mirjam H. Hüberli zu treffen und natürlich Alexander Kompanski – meinen Covergott. Werkzeugs bot mir die Möglichkeit, mich mit erfolgreichen Autoren auszutauschen. So lernte ich auch Sonja Rüther kennen. Danke für den Plausch und obwohl er einige Zeit andauerte, war er für meinen Geschmack leider viel zu kurz.
Ich blieb den Rest des Tages in Halle 2 bei Werkzeugs, besuchte zwischendurch lediglich mal den Drachenmond Verlag um Mirjam H. Hüberli zu treffen und natürlich Alexander Kompanski – meinen Covergott. Werkzeugs bot mir die Möglichkeit, mich mit erfolgreichen Autoren auszutauschen. So lernte ich auch Sonja Rüther kennen. Danke für den Plausch und obwohl er einige Zeit andauerte, war er für meinen Geschmack leider viel zu kurz.